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Buxtehuder Tageblatt 30.06.2010




Cornelius M. Lohmann (64) und Zweirad-Restaurator Christian Märtens (rechts). Unten: Blick in die "Konstruktionspläne" des Lohmann-Motors. Fotos: Vasel

Motor des Wirtschaftswunders

Erbstück fährt wieder: Ein Enkel des Firmengründers lässt den legendären Lohmann-Hilfsmotor restaurieren

BUXTEHUDE. Klein - aber oho. Mit diesem Slogan warben die Lohmann-Werke aus Bielefeld in den 1950er Jahren für ihren Fahrrad-Hilfsmotor. Jetzt hat der in Buxtehude lebende Enkel des Firmengründers Carl Lohmann, Cornelius M. Lohmann (64), ein rund 60 Jahre altes Erbstück restaurieren lassen. "Der Motor lag Jahrzehnte in einem Schuhkarton bei meinem Bruder", sagt der pensionierte Wasserschutzpolizist und Skipper des Feuerschiffs "Elbe 3"

Der "kleine" Lohmann leistete ab 1949/50 einen großen Beitrag zur Motorisierung der noch jungen Bundesrepublik - Motorräder und Autos waren für einen Großteil der deutschen Bevölkerung unerschwinglich. "Der kleine Lohmann wurde einfach unter dem Pedal des Rades montiert, für 70 Pfennig konnte man 100 Kilometer weit fahren", erzählt Cornelius M. Lohmann. 129 Mark kostete der Motor, der Einbau drei Mark. Zum Vergleich: Anfang 1950 hatte der durchschnittliche vierköpfige Arbeitnehmerhaushalt pro Monat 340 D-Mark zur Verfügung. Teures Benzin brauchte der Motor nicht, er wird mit technischem Petroleum angetrieben - heute fährt Kapitän Lohmann zum Tanken bei der nächsten Apotheke vor.
Für den Enkel des Firmengründers ist der Motor mehr als ein Teil der Familiengeschichte: "Es ist Technikbegeisterung, der kleine Lohmann ist ein kleines Wunderwerk." Dass Cornelius M. Lohmann jetzt auf einem Miele-Rad durch die Stadt Buxtehude surren kann, hat er dem Zweiradrestaurator Christian Märtens aus Sauensiek zu verdanken. In rund 50 Stunden Arbeit erweckte der Spezialist für Motorräder von 1931 bis 1970 das Erbstück zu neuem Leben. "Der kleine Motor bringt ordentlich Leistung", sagt Märtens. Über Jahre hat der Sauensieker alte Konstruktionszeichnungen, Spezialwerkzeuge und Originalteile gesammelt. So konnte das Erbstück seine Werkstatt so verlassen, wie es um 1950 ausgeliefert worden ist.
Der Clou: Eine Treibrolle wirkt unmittelbar vom Motor auf das Hinterrad. "Er ist einfach zu montieren", erklärt Märtens, "doch beim Fahren sind Gefühl und Gehör gefragt." Auf der rechten Lenkerstange wird Gas gegeben, an der linken sitzt der Kompressionsgriff. "Kleine Steigungen meistert der Lohmann ohne Probleme", sagt Lohmann. Viele ältere Buxtehuder drehten sich um, wenn er vorbeifahre: "Das Motorgeräusch weckt Erinnerungen." Bevor es losgeht, heißt es vorglühen - mit dem Heißluftfön wird der Zylinder auf Betriebstemperatur gebracht, Zündkerzen gibt es nicht.
Im Zuge der Restaurierungsarbeit sind die beiden Motorenbegeisterten aus Buxtehude und Sauensiek mit einigen Lohmann-Enthusiasten in Deutschland in Kontakt getreten, jetzt wollen sie auch in der Region ein Netzwerk knüpfen, um Lohmanns Erbe zu bewahren.
www.lohmann-motoren-werke.de
www.rest-aura-tor.de
cua.lohmann@web.de(bv)

Lohmann-Werke: Vom Sattel zum MotorVorläufer der "Lohmann-Werke" war ein 1882 von Carl Lohmann gegründeter Großhandel für Fahrradteile mit Sitz in London, 1896 wurde das Werk in Bielefeld gegründet - gefertigt wurden Fahrradsättel und -teile wie Lampen sowie Koffer, die vor allem von Schiffsreisenden benutzt wurden. Von 1949/1950 bis 1954 fertigte die Lohmann AG in Bielefeld mehrere Modelle des "Lohmann-Motors"- einem Hilfsmotor für Fahrräder. Dann wurde die Erfindung in die USA verkauft. Bis zu 900 Menschen arbeiteten in der Fabrik. Erfinder und Konstrukteur des Hilfsmotors war Hermann Teegen (1899-1962). Mit rund 0,75 PS und 25 Stundenkilometern war der kleine Motor ein wichtiger Beitrag zur Motorisierung der jungen Bundesrepublik. 51 000 Stück wurden von dem 18-ccm-Selbstzünder produziert.

30.06.2010

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